Wissenschaftliche Leitung

 

Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez


Seit Oktober 2005 ist Jorge Marx-Gómez Professor für Wirtschaftsinformatik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er war Gastdozent an der Akademie für Volkswirtschaft der Regierung der Russischen Föderation in Moskau (Russland) und hatte weitere Lehraufträge an der TU Clausthal, der Technischen Universität Havanna (Kuba) und der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Seit Juli 2005 ist er Dekan der Engineering Fakultät und Leiter des Studiengangs Wirtschaftsinformatik an der Wadi German Syrian University (WGSU) (Syrien).

Im November 2006 ist Jorge Marx Gómez die Honorarprofessur für Wirtschaftsinformatik an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universidad Central „Marta Abreu“ de Las Villas (Kuba) verliehen worden.

Forschungsschwerpunkt von Prof. Marx Gómez sind betriebliche Umweltinformationssysteme und insbesondere: Chancen von BUIS-Erfahrungsnetzwerken, Entwicklung branchenbezogener Referenzmodelle zum produktionsintegrierten Umweltschutz, Environmental Data Warehouse, Produktmanagement von BUIS, IT-gestützte Umweltmanagementsysteme für KMU, internetbasierte Umweltinformations- und Genehmigungsverfahren, Internetplattformen integrierter Managementsysteme, Entwicklung serviceorientierter betrieblicher Umweltinformationssysteme und Informationssysteme zur Förderung nachhaltiger Mobilität.

Weitere Informationen unter: Abteilung Wirtschaftsinformatik I / VLBA | NEMo Poster VLBA

Prof. Dr. Axel Hahn / Prof. Dr. Jürgen Sauer


Die Abteilung „Systemanalyse und -optimierung“ fokussiert sich in Forschung und Lehre auf die Entwicklung und Optimierung von energieeffizienten Transport- und Produktionssystemen. Es werden aktuelle Modellierungsmethoden und Simulationsaueren genutzt, um Systemverständnisse zu überprüfen und neue Konzepte zu bewerten. Mit Hilfe von Planungs- und Optimierungsverfahren werden Systeme so evaluiert und optimiert. Auch werden verschiedene Forschungsaktivitäten im Bereich der Elektromobilität durchgeführt. So wurde unter anderem das auf Multiagenten basierte Bewertungssystem alternativer Antriebssysteme (MAMBA) entwickelt.

Weitere Informationen unter: Abteilung Systemanalyse und -optimierung

Prof. Dr. Jantje Halberstadt


Jantje Halberstadt ist seit April 2014 Juniorprofessorin für Social Entrepreneurship an der Leuphana Universität Lüneburg. Die Juniorprofessur Social Entrepreneurship gehört zum Centre for Sustainability Management (CSM) der Fakultät Nachhaltigkeit und schlägt zugleich eine Brücke zur Fakultät Wirtschaft. Frau Halberstadt arbeitet auf der Schnittstelle zwischen beiden Disziplinen und ist daher zusätzlich Teil des EXIST-Teams, arbeitet eng mit dem Entrepreneurship Hub zusammen und ist Mitglied im Leuphana Forschungszentrum für Entrepreneurship. Die Juniorprofessur fördert das Engagement von Studierenden im Bereich Social Entrepreneurship und ist verantwortlich für das Social Change Hub (SCHub), dessen studentisches Leitungs-Team aktiv unterstützt wird.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Management und Unternehmertum unter besonderer Berücksichtigung der Bereiche Social Entrepreneurship, Ecopreneurship und Female Entrepreneurship. Diese sind auch Kern des internationalen Kooperationsprojektes ICET – International Center for Social Entrepreneurship and Technology mit der Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU) in Port Elizabeth, Südafrika. Frau Halberstadt ist in der Wissenschaftscommunity interdisziplinär vernetzt und entsprechend für verschiedene Zeitschriften und Konferenzen als Gutachterin tätig. Zudem fördert sie insbesondere Sustainability Start-ups als Gründungsmitglied des Prä-Inkubators Venture Lab e.V., im Impact Hub Hamburg und als Vorstand des Vereins Social Entrepreneurship Center Nordwest e.V..

Weitere Informationen unter: Centre for Sustainability Management

Prof. Dr. Anna Henkel


Anna Henkel ist seit 2016 Professorin für Kultur und Mediensozologie an der Leuphana Universität Lüneburg. Zuvor war sie von 2013 bis 2016 Juniorprofessorin für Sozialtheorie an der Universität Oldenburg. Davor war sie Postdoctoral Fellow an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology der Universität Bielefeld. Anna Henkel studierte Ökonomie und Sozialwissenschaften an der Universität Witten/Herdecke und dem Institut d’Études Politiques in Paris. Nach Forschungsaufenthalten in Kopenhagen wurde sie 2011 promoviert.

Kern ihres Forschungsansatzes ist die Anwendung sozialtheoretischen Denkens zur Aufklärung gesellschaftlicher Problemstellungen. Sozialwissenschaftliche Theorieansätze – wie Systemtheorie, Praxistheorie, Akteurstheorie oder Kritische Theorie – werden als Beobachtungsperspektiven begriffen, von denen aus soziale Phänomene sich unterschiedlich darstellen und entsprechend mit divergenten Fragestellungen und Methoden beobachtet werden. Empirisch liegen die Schwerpunkte des Arbeitsbereichs in den Bereichen der Wissens- und Technikforschung, der Nachhaltigkeitsforschung sowie der Wirtschafts- und Organisationsforschung. Zentrale Fragestellungen sind die Zurechnung von Verantwortung in der modernen Gesellschaft, die Soziologie des Immobilen und die Soziologie des Pharmazeutischen. Aktuelle Forschungsprojekte unter Leitung von Anna Henkel sind der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt „Dimensionen der Sorge“ beim Evangelischen Studienwerk Villigst sowie das Projekt „Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung“ bei MWK Niedersachsen/VolkswagenStiftung.

Weitere Informationen unter: Institut für Soziologie und Kulturorganisation

Prof. Dr. Frank Köster


Prof. Frank Köster leitet seit 2009 die Abteilung Automotive des DLR und ist seit 2014 auch Professor an der Universität Oldenburg. Dort leitet er die Abteilung „Entwurf Intelligenter Transportsysteme“ im Department für Informatik. Er ist Mitglied im OFFIS in Oldenburg und seit vielen Jahren auch in verschiedenen Organisationen und Gremien mit Bezug zum Themenschwerpunkt Mobilität auf nationaler und internationaler Ebene aktiv (z.B. ERTICO, ERTRAC). Frank Köster ist Mitantragsteller des 2014 bewilligten DFG-Schwerpunktprogramms „Kooperativ interagierende Automobile“.

Innerhalb des DLR ist Frank Köster Mitglied des Lenkungskreises des Großprojektes „Next Generation Car“, das alle DLR-Aktivitäten zum Thema Straßenfahrzeuge bündelt. Er leitet außerdem das Projekt „Fahrzeugintelligenz und intelligente Fahrwerke (FIF)“. FIF setzt sich insbesondere mit verschiedenen Themen aus dem Bereich der kooperativen hochautomatisierten/vollautomatischen Straßenfahrzeuge auseinander und setzt diese in Prototypen praktisch erfahrbar um. Diese Fahrzeuge sind Bestandteil zukünftiger intelligenter Transportsysteme (ITS). Die integrierte Nutzung bzw. das koordinierte Zusammenspiel einer Vielzahl von Assistenz- und Automationssystemen gilt als zentrale Charakteristik von ITS. Dies beeinflusst die im Rahmen der Professur „Entwurf Intelligenter Transportsysteme“ zu erforschenden bzw. zu gestaltenden Instrumente, die über den verbreiteten Ansatz des Human Centred Engineering hinaus, eine Unterstützung in holistisch ausgerichteten Ansätzen zur Entwicklung von ITS darstellen.

Weitere Informationen unter: Abteilung Intelligente Transportsysteme

Prof. Dr. Jürgen Taeger


Prof. Taeger ist seit 1997 in Oldenburg Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Rechtsinformatik. Er war zweimal Dekan der Fakultät, ist Mitglied des Senats der Universität und ist seit 2002 Direktor des Instituts für Rechtswissenschaften. Zu den Schwerpunkten seiner Tätigkeit gehört die Erforschung von Rechtsfragen des Informationstechnologieeinsatzes. Er ist Mitstifter und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI), die jährlich eine Tagung zum IT-Recht veranstaltet und einen Wissenschaftspreis zum IT-Recht auslobt. Er ist Gründer und Verantwortlicher des juristischen Masterstudiengangs ‚Informationsrecht LL.M.‘. Zum Informationsrecht führte er einige von der DFG, dem BMFT, dem MWK u.a. geförderte Forschungsprojekte durch.

Taeger ist Beiratsmitglied mehrerer juristischer Fachzeitschriften zum IT-Recht und berichtet in der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW) jährlich über die Entwicklung des IT-Rechts. Er gehörte dem Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik (DGRI) an und ist u.a. Mitglied im Oldenburger Institut für Informatik (OFFIS), der Gesellschaft für Informatik (GI) und der Zivilrechtslehrervereinigung.

Weitere Informationen unter: Abteilung Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Rechtsinformatik

winter-1Prof. Dr. Andreas Winter


Andreas Winter ist seit September 2009 Professor für Softwaretechnik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Von April 2006 bis September 2008 vertrat er den Lehrstuhl für „Praktische Informatik“ an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und war 2002 Visting Assistant Professor an der School of Computer Science, Software Architecture Group, University of Waterloo, Ontario, Canada. Andreas Winter studierte und promovierte am Institut für Softwaretechnik der Universität Koblenz.

Aktuelle Aktivitäten in Forschung und Lehre beziehen sich auf die Entwicklung und Anwendung von Methoden und Techniken der Softwaretechnik. Wesentliche Grundlagen werden hierbei durch die Graphentechnik mit graph-basierter (Meta-) Modellierung, Graph-Anfragen und Graph-Transformationen bereitgestellt. Anwendung finden diese Techniken u.a. im Rahmen der nachhaltigen Softwareentwicklung und Evolution. Die hier entwickelten Methoden und Werkzeuge zielen auf die Bereitstellung flexibler, interoperabler und anpassbarer Werkzeugketten durch die Verwendung von Service- und Komponentenorientierung. Diese Aktivitäten umfassen auch die Messung, Prognose und Optimierung von Qualitätseigenschaften in der Softwareentwicklung und -Evolution. Arbeiten zur Qualitätsverbesserung beziehen sich derzeit auf die Optimierung der Wartbarkeit und der Energie-Effizienz von Softwaresystemen.

Andreas Winter war beteiligt an der Konzeption und Entwicklung des GUPRO-Frameworks zum Programmverstehen, am Entwurf des Graph-Austauschformats GXL, der Konzeption und Entwicklung des SOAMIG-Vorgehens zur Softwaremigration und an der Konzeption der Q-MIG-Qualitätsleitstands zur Qualitätssicherung und Prognose in Migrationsprojekten.

Andreas Winter ist Gründungsmitglied der GI-Fachgruppe „Software Reengineering“, und war bis Mai 2010 ihr Sprecher. Darüber hinaus war er Mitglied im Steering Committee, Sprecher des Steering Committees, Program Chair und General Chair der europäischen „IEEE Conference on Software Maintenance and Reengineering“. Er ist der Mitglied des Steering Committes der Nachfolge-Konferenz „IEEE International Conference on Software Analysis, Evolution, and Reengineering“ und war 2011 außerordentliches Mitglied des IEEE Computer Society Technical Activities Committee (TAC).

Weitere Informationen unter: Lehrstuhl Software Engineering

Prof. Dr. David M. Woisetschläger


Prof. Dr. David M. Woisetschläger ist Inhaber des Lehrstuhls für Dienstleistungsmanagement sowie Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft und Industrielle Produktion. Zugleich ist er Vorstandsmitglied des ITS Niedersachsen e.V.. Er verfügt über zahlreiche (inter)nationale Forschungskontakte in den Bereichen Dienstleistungsmanagement und -marketing. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Dienstleistungsmanagement, Kundenbeziehungsmanagement und Markenmanagement. Publikationen in diesen Forschungsfeldern sind in führenden Fachzeitschriften (u.a. Journal of the Academy of Marketing Science, Journal of Business Research, Journal of Retailing, Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Managementforschung) erschienen. Herr Woisetschläger ist Mitglied der Editorial Boards der Zeitschriften Industrial Marketing Management und Journal of Business Research und regelmäßig Gutachter für zahlreiche weitere nationale und internationale Fachzeitschriften.

Weitere Informationen unter: Lehrstuhls für Dienstleistungsmanagement